Alles was du für die Yogastunde brauchst


Hallo meine lieben Yogis,

die Open Classes rücken näher und damit du auch als Yoga Neuling gut für deine erste Yoga Stunde vorbereitet bist, möchte ich dir heute einen kleinen Überblick darüber geben, was du eigentlich alles für deine Yogastunde brauchst.

Insbesondere Yogis, die gerade ihre ersten Schritte auf ihrem Yoga Weg machen und sich nun für ihre erste Yogastunde in einem Yogastudio entschieden haben, fragen sich oft was sie denn alles benötigen und mitbringen müssen um während der ersten aufregenden Yogastunde auch alles zu haben was sie brauchen.

Denn wir alle, die wir unsere erste Stunde auf der Matte bei einem Yogalehrer schon hinter uns haben, wissen wie aufregenden und manchmal auch angst einflößend die Vorstellung der ersten Yogastunde sein kann.

Plötzlich ist da wieder die Ungewissheit und man fragt sich: „bin ich wirklich richtig gekleidet? Kann ich mir wirklich eine Matte ausleihen oder brauche ich doch eine eigene? Und wie war das noch mal mit Yoga ohne Schuhen? Kann ich vielleicht doch meine Socken anlassen weil ich meine Füße nicht so mag/ mein Nagellack schon bessere Tage gesehen hat/ ich schnell kalte Füße kriege?“

Keine Bange, das Gedankenkarussell ist völlig normal wenn man etwas neues ausprobiert. Damit du weiterhin mit einem entspannten Geist und mutigem Herzen deine Entscheidung, deinen Yogaweg zu gehen, verfolgen kannst, kommen hier die wichtigsten Dinge, die du in deiner Yogastunde brauchst:


Bequeme Sportkleidung

Diese sollte je nach Yogastil atmungsaktiv sein. Wenn du dich für das dynamische Vinyasa Yoga entscheidest, dass auch ich unterrichte, ist atmungsaktive Sportkleidung sehr von Vorteil, da hier etwas Schweiß absolut gewünscht ist.

Ebenfalls kann ich dir empfehlen Kleidung zu wählen, die nicht so leicht hoch oder runter rutscht. Es ist etwas hinderlich für deinen Fokus, wenn dir dein T-Shirt im herabschauenden Hund übers Gesicht rutscht. (Es sei denn du magst gern Yoga im Dunkeln. :D) Wenn du lieber sehr lockere Oberteile magst ist mein Tip dein Shirt vorne mit einem Zipfel in die Hose zu stecken.

Wenn dir im Shavasana (Endentspannung) schnell kalt wird, kannst du dir einen Pulli oder eine dünne Jacke mit in die Stunde nehmen und kurz vorher anziehen.

Die Yogamatte

Falls du bereits eine Yogamatte hast, kann ich dir immer empfehlen diese mit zur Stunde zu bringen. Deine eigene Matte passt zu dir und entspricht deinen eigenen Bedürfnissen z.B. im Aussehen, Dicke und der Rutschfestigkeit. (Noch einer hier mit schwitzigen Rutschhänden?)

Wenn du noch keine Yogamatte besitzt, ist das in 99% der Fälle überhaupt kein Problem. So gut wie jedes Yogastudio bietet dir die Möglichkeit eine Matte kostenlos oder gegen eine kleine Leihgebühr (diese liegt meistens in dem Rahmen von 1-2€) zu leihen.

Getränke

Die Getränke Frage ist nicht ganz so leicht zu beantworten. Einige Yogis trinken ganz gern mal während der Yogastunde aus ihrer Wasserflasche und andere tun es gar nicht. In manchen Kursen ist es gern gesehen und in anderen eher nicht. Warum man während der Yogastunde möglichst auf das Trinken verzichten sollte (vorher und hinterher ist es jedoch erwünscht!) erzählte ich dir in einem der folgen Blogeinträge. Mein Tip: Wenn du dich mit etwas zu trinken in deiner Nähe wohler fühlst, nimm die Flasche mit in die Stunde und stelle Sie in die Nähe deiner Matte, wo sie nicht im Wege ist.

Viele Yogastudios bieten kurz vor dem Kurs und hinterher die Möglichkeit, kostenlos einen kleinen Tee zu trinken. Nutze es ruhig, wenn dir danach ist. Für mich ist es ein schönes Ritual geworden um anzukommen und mich auf die Zeit auf meiner Matte einzustimmen.


Yoga barfuss

Wie war das eigentlich jetzt noch mal mit den Schuhen und Yoga?

Im Yoga praktizieren wir grundsätzlich barfuss. So kannst du deine Füße zum einen atmen lassen und zum anderen hast du einen besseren Bodenkontakt. Du spürst den Boden unter dir besser, kannst dich dadurch leichter ausbalancieren und erhältst ein besseres Körpergefühl. Einige Yogis lassen gerne ihre Socken an. Die Gründe hierfür können vielfältig sein. Das Problem mit Socken ist, dass du leichter wegrutschen kannst oder sie sich selbst ausziehen (so was passiert tatsächlich nicht nur in Winterstiefeln in denen man nach einem Spaziergang plötzlich ungewollt barfuss ist, während deine Socke in der Spitze deines Schuhs Party feiert). Wenn du dich in Socken wohler fühlst und deine Bodenhaftung immer noch gut ist, spricht meiner Meinung nach nichts dagegen, wenn du sie vorerst anlässt. Ich empfehle dir aber den Unterschied mal auszutesten und den Schritt zu wagen auch mal barfuss auf die Matte zu gehen. Der Fokus im Yoga liegt darauf bei dir selbst zu sein. Keiner wird sich deine Füße genauer anschauen oder gucken ob dein Nagellack makellos ist. Und falls doch mal einer einen Blick wirfst und du dir Sorgen machst was andere denken… Yogis sind für gewöhnlich sehr freundlich und arbeiten daran eine offene Einstellung zu pflegen, die Akzeptanz fördert und den Abbau von Verurteilung mit einschließt.

Ich hoffe du konntest einen kleinen Überblick darüber gewinnen, was du wirklich für deine Yogastunde brauchst und um was du dir weniger Gedanken machen kannst.

Aber vor allem solltest du eines nicht vergessen immer mit zu nehmen: Den Spass und die Freude daran etwas Neues zu entdecken und auszuprobieren und nie den Mut zu verlieren etwas zu wagen!

Ich wünsche dir eine wunderbare Yogastunde! Namasté

Deine Shirley

PS. Was brauchst du alles um dich auf deiner Matte in deiner Yogastunde wohl zu fühlen? Praktizierst du lieber in Socken und kannst nicht verstehen warum barfuss besser sein soll? Schreib mir einen Kommentar! :-)

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