Mind Asana: Ich liebe mich selbst!



Hey lovely Yogi,

passend zum international Day of Self-Love möchte ich dir eine neue Yogareihe für den Blog vorstellen: Mind Asanas!

Asana sagt dir bestimmt schon etwas…aber was soll das ganze im Zusammenhang mit „Mind“ bedeuten?

Das Wort Mind kommt aus dem englischen und bedeutet übersetzt soviel wie Geist, Psyche, Verstand. Asanas sind alle Yogaübungen, die du auf deiner Matte im Yogaunterricht praktizierst. Zusammengefügt erhalten wir Yoga für die Psyche!

Genauso wie du deinen Körper in Asanas schulen kannst und mit jedem Mal besser wirst, dein Körper stärker wird, deine Atmung sich vertieft und deine gesamte Körperhaltung sich verbessert, so kann man auch den Geist trainieren. Ihn trainieren positiver zu denken, Probleme als Herausforderungen zu betrachten und ihnen mit Mut und innerer Stärke zu begegnen und die Lautstärke der Stimme des inneren Kritikers (Ego) runter zu drehen. Mit sich und der Welt ins Reine zu kommen. Sich selbst so anzunehmen und zu akzeptieren wie man ist. Perfektionismus in ein gesundes Ausmaß zu bringen und gut zu sich selbst und anderen Menschen zu sein.

Ein positives Mindset, eine gesunde und positive Einstellung uns selbst und dem Leben gegenüber macht uns glücklicher, stärkt unser Immunsystem und hilft uns unser Leben aktiv in die Hand zu nehmen und positiv zu gestalten. Wir sind glücklicher und können Schritt für Schritt das Leben aufbauen und leben, dass wir wahrhaft lieben!

Selbstliebe hat dabei einen besonderen Stellenwert. Sie bringt uns uns selbst näher, lässt uns sanfter mit uns sein, uns in schwierigen Situationen gut zu reden, uns bei Erfolgen loben. Sie lässt uns auf unsere Gesundheit achten und uns ab und zu etwas Zeit nur für uns zu nehmen und die Dinge zu tun, die uns glücklich machen.

Dankbarkeit für dich selbst

Heute am Tag der Selbstliebe möchte ich dich bitten dir 10 Minuten Zeit für dich zu nehmen und zur Ruhe zu kommen. Suche deinen Lieblingsort auf, geh in die Natur oder zieh dich für ein paar Minuten in dein Schlafzimmer zurück.

Wenn du an deinem Ort bist, dann finde eine Position deiner Wahl, dass kann im sitzen oder im liegen sein, wenn es dazu keine Möglichkeit gibt, dann ist stehen natürlich auch völlig okay. Lege eine Hand auf deinen Bauch und atme ein paar Mal ganz tief in deinen Bauch, sodass du spüren kannst wie sich deine Hand hebt und senkt.

Schließ dabei die Augen wenn du magst und konzentriere dich nur auf deine Ein- und Ausatmung. Beobachte wie dein Atem durch deine Nase in deine Lunge strömt, sich dein Brustkorb und dein Bauch heben und bei der Ausatmung sich dein Bauch, dein Brustkorb wieder senkt und die Luft durch deine Nase wieder aus dir raus strömt.

Atme tief in deine Hand, lass für diesen Moment alle anderen Gedanken, die dir durch den Kopf gehen los. Lenke deine gesamte Aufmerksamkeit auf deine Atmung. Komm im Raum/an deinem Ort an. Komm ganz Bewusst bei dir selbst an.

Sobald du merkst, dass sich deine Atmung vertieft und du durch deine Konzentration auf deine Atmung im Hier und Jetzt angekommen bist, beginne mit einer kurzen Dankbarkeitsmeditation nur für dich.

Wichtig ist dabei, dass sich die Dankbarkeit in diesem Fall ausschließlich auf dich selbst bezieht.

Dabei beginnst du für die nächsten Minuten dir selbst für alles zu danken was du in deinem Leben bisher erreicht hast, was du gut gemacht hast und worauf du auf dich stolz bist.

Das kannst du laut machen, indem du es aussprichst oder, wenn dir das unangenehm ist oder du in der Öffentlichkeit bist, im Geiste durchführen.


Beginne immer wieder mit: Ich danke mir dafür, dass…

…ich heute zum Yoga gegangen bin und mir etwas Gutes getan habe.

…ich meine Ausbildung/Studium/Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen habe, die mir ermöglicht für mich selbst zu sorgen und meine beruflichen Ziele zu verfolgen.

…das ich mir Zeit für diese Meditation nehme um mir selbst ein bisschen näher zu kommen.

…das ich mir ein wunderschönes, gemütliches Zuhause geschaffen habe, in dem ich mich wohl fühle.

Folge einfach deinem Gefühl ohne zu hinterfragen und danke dir auch für die kleinen Dinge, z.B. einen Smoothie getrunken zu haben und somit deine Gesundheit gestärkt zu haben oder deinem Wunschgewicht etwas näher gekommen zu sein.

Am Ende der 10 Minuten atme ein paar Mal tief durch, spüre einen Moment nach ohne bewusst deine Gedanken zu steuern. Lass sie einfach machen was sie gerade möchten. Dann bedanke dich noch einmal bei dir selbst, für das Geschenk das du dir gerade gemacht hast, die Zeit, die du dir nur für dich genommen hast und öffne die Augen und kehre in deinen Alltag zurück.

Es ist völlig okay, wenn sich das Ganze erstmal komisch oder befremdlich anfühlt. Es geht darum dir selbst für einen Moment bewusst Aufmerksamkeit zu schenken, dir selbst zu danken für all die guten Dinge, die du tust und dich selbst und deine guten Taten und Handlungen anzuerkennen.

Leider wird Selbstliebe in der heutigen Zeit oft mit Egoismus und Selbstsucht gleichgesetzt. Dabei geht es bei Selbstliebe nicht um ein egoistisches oder rücksichtsloses Verhalten, sondern um einen liebevollen Umgang mit sich selbst, der ganz automatisch auch den Umgang mit unseren Mitmenschen positiv beeinflusst. Also quasi eine Win Win Situation :-)

Probier es aus! Tu dir selbst etwas Gutes!

Ich wünsche dir einen wunderbaren Selbstliebe Tag ganz unter dem Motto: I love myself!

Namasté

Deine Shirley

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