Surya Namaskara – So wirst du richtig wach!



Hallo lieber Yogi,

der Frühling kommt langsam zurück und die Sonne fängt immer öfter wieder an zu scheinen.

Zu Ehren der näher rückenden sonnigen Jahreszeit möchte ich dir einen etwas tieferen Einblick in den Surya Namaskara, den Sonnengruß, geben.

Surya Namaskara ist Sanskrit und bedeutet soviel wie „Ehrerbietung der Sonne“.Der hinduistische Sonnengott trägt den Namen Surya. Ursprünglich wurde der Sonnengruß immer am Morgen mit dem Blick zur Sonne praktiziert und so der Sonne als Kraft allen Ursprungs gedankt. Der Sonnengruß wurde dabei 12 Mal wiederholt, damit der Yogi, der ihn praktiziert mit Vitalität, einem glücklichen Leben und Gesundheit vom Sonnengott gesegnet wurde. Die Anzahl der Wiederholungen basiert auf den 12 Namen des Sonnengottes.

Im heutigen Yoga des Westens wird der Sonnengruß häufig als Aufwärmübung praktiziert, da er den ganzen Körper dehnt und wärmt. Er belebt und energetisiert und spricht dabei in seiner Gesamtheit alle Chakren an. Er lässt sich auch sehr gut morgens als Übung einbinden um den Körper zu dehnen, wach zu werden, den Kreislauf in Schwung zu bringen und die Steifheit der Nacht abzulegen. Arme und Beine werden gekräftigt und auch dein Stoffwechsel wird positiv beeinflusst, da die Bewegungen des Sonnengrußes die inneren Organe sanft massieren und die Systeme Körper harmonisiert werden.

Es gibt verschiedene Arten des Sonnengrußes. Ein absoluter Klassiker in meinen Augen ist der Sonnengruß A. Diesen praktiziere ich selbst sehr gerne zum warm werden und binde ihn regelmäßig in meine Yogastunden mit ein. Er lädt ebenfalls wunderbar ein in einen schönen Flow zu kommen und sich nur von seiner Atmung durch die Bewegung leiten zu lassen, die eigenen Gedanken zu beruhigen und sich in eine Art Meditation in Bewegung zu begeben, wie es auch für den Vinyasa Yoga Stil typisch ist.

Der Surya Namaskara A/Sonnengruß A hat den folgenden Ablauf:Beginn in Berghaltung (Tadasana), Einatmung: Arme über die Seite nach oben in Urdhva Hastasana, Ausatmung: Volle Vorbeuge (Uttanasana), Einatmung: Halbe Vorbeuge (Ardha Uttanasana), Ausatmung: Brett (Palakasana) und absenken, Einatmung: Kobra oder nach oben schauender Hund (Urdhva Muka Svanasana), Ausatmung: nach unten schauender Hund (Ado Muka Svanasana), Einatmung: Halbe Vorbeuge (Ardha Uttanasana), Ausatmung: Volle Vorbeuge (Uttanasana), Einatmung: Arme über die Seite nach oben und Stehen in Urdhva Hastasana, Ausatmung: Berg (Tadasana).

Auf der my yoga corner Facebook Seite kannst du dir ein Video anschauen, in dem ich einmal durch den Sonnengruß A fließe.

Probier es für dich alleine oder in einer Yogastunde selbst aus und spüre die energetisierende und wärmende Wirkung des Sonnengrußes!

Bedenke dabei immer: Es geht nicht darum alles perfekt auszuführen oder in den Vorbeugen die Hände zum Boden zu bringen, wenn dein Körper noch nicht soweit ist. Geh immer nur so weit, dass sich die Bewegung für dich noch gut anfühlt und die Dehnungen angenehm sind. Yoga ist ein Weg, kein Wettkampf. Es ist deine Zeit auf der Matte, eine Zeit für dich. Achte deinen Körper und deine Grenzen und lobe dich selbst für jede positive Entwicklung und jeden Fortschritt!

Namasté

Deine Shirley

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